Artikel von Melanie Wallner

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Arbeiten bei Schulmeister: Personalberater Jürgen Pintar im Interview

In diesem Teil unserer Blogserie „Arbeiten bei Schulmeister“ werfen wir einen Blick auf den Karriereweg eines Kollegen, der das Unternehmen bereits seit vielen Jahren begleitet und dabei verschiedene Rollen und Standorte kennengelernt hat. Vom Praktikum direkt nach der HAK bis zum Berater mit Verantwortung für den Standort Salzburg: Sein Werdegang zeigt, wie vielfältig sich eine Karriere im Recruiting entwickeln kann. Im Interview erzählt er von seinem Einstieg ins Berufsleben, seinem abwechslungsreichen Arbeitsalltag als Personalberater und warum für ihn vor allem Vertrauen, Eigenverantwortung und der Austausch mit unterschiedlichsten Menschen den Reiz seines Jobs ausmachen.

INHALT

Arbeiten bei Schulmeister

Wie war dein Bewerbungsprozess bei Schulmeister?

Dieser ist schon ein paar Jahre her, ich habe ihn aber noch sehr positiv in Erinnerung: rasche Terminvereinbarung, dann ein ausführliches Interview mit einer der Beraterinnen inklusive Durchführung unserer Verhaltensprofilanalyse und anschließend das Kennenlernen mit Matthias Schulmeister persönlich. Der Prozess war wirklich sehr schlank und professionell. Auch die Kolleginnen am Empfang, damals noch in unserem alten Büro in der Wächtergasse, waren sehr sympathisch und freundlich, wodurch ich mich sofort wohl fühlte. Als ein paar Tage später der Anruf von Matthias kam, in dem er mir mitteilte, dass er mich gerne einstellen würde, habe ich mich sehr gefreut.

Warum hast du dich für diesen Job entschieden?

Ich kam damals direkt von der HAK und war völlig neu im Berufsleben. Ich hatte mich bei Schulmeister eigentlich für eine Kundenposition als Junior Einkäufer beworben. Mir wurde dann aber ein unternehmensinternes Praktikum angeboten. Aus diesem Praktikum sind mittlerweile über 7 Jahre geworden.

Schulmeister hat mich während meiner gesamten Studienzeit begleitet. Als ich mit dem Bachelor fertig war, habe ich auf Vollzeit aufgestockt und bin von meiner damaligen Spezialrolle im klassischen Head Hunting via Telefon zum Junior Berater aufgestiegen – im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag bei Schulmeister aus?

Der hat sich über die Jahre immer wieder ein bisschen verändert, weil ich ja auch unterschiedliche Rollen (Assistenz, Hunting, Projektberatung) innehatte. Selbst als Berater hat sich mein Arbeitsalltag immer wieder verändert. Zudem habe ich in Österreich bereits an jedem einzelnen Schulmeister-Standort gearbeitet. Aktuell bin ich für Salzburg zuständig.

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Im Kern stehen immer noch das Suchen und Interviewen geeigneter Kandidat:innen. Das heißt viel Research (insbesondere in unserer internen Datenbank oder via LinkedIn), telefonieren, CVs screenen und vieles mehr.

Für jeden Kandidaten/jede Kandidatin braucht man natürlich einen Kunden/eine Kundin, sonst gibt es kein Match. In erster Linie haben wir eine Vakanz zu besetzen – das ist die Mission. Aber Kund:innen brauchen aus meiner Sicht nicht nur die richtigen Profile, sondern auch Beratung und einen Austausch auf Augenhöhe. Im ersten Schritt gibt’s dafür immer ein ausführliches Briefinggespräch, manchmal darauf aufbauend ein Detailgespräch mit dem Fachverantwortlichen. Mittlerweile ist die Neukundenakquise auch ein wichtiger Bestandteil meines Tagesgeschäfts. 

Und dann gibt’s natürlich noch das Thema Netzwerken: Veranstaltungen an Schulen (HAKs, FHs, Unis), aber auch einschlägige Seminare/Events für Finance Themen (z.B. Controlling Insights Steyr) dürfen nicht fehlen.

Was ist das Tolle an deinem Job?

Vertrauen und Verantwortung - ohne geht’s nicht. Ich kann eigenständig arbeiten und ich kann mit meinen Vorgesetzten in Linz auf Augenhöhe sprechen.

Aber natürlich mag ich als Personalberater auch Menschen und ihre Geschichten, Motivationen und Perspektiven. Und von jedem Kandidaten/jeder Kandidatin kann man etwas lernen! Man muss nur „richtig“ fragen. Fragen zu stellen ist vermutlich das wichtigste Tool. 

Abgesehen von Rollen und Strukturen in der Finance Branche (fachlicher Part) bekommt man einen interessanten Einblick, was sich gerade am Arbeitsmarkt tut (Outsourcing, KI & Co.) Das ist auch etwas, das ich an meinem Job sehr schätze.

Und das Beste: das Matching. Wenn es dann wirklich klappt und beide Parteien sich einig werden – das ist freilich immer der Höhepunkt 😊

Welche Herausforderungen bringt dein Job mit sich?

Menschen sind unterschiedlich und manchmal wird man als Personalberater mit herausfordernden Charakteren konfrontiert. Unzuverlässigkeit hat in den letzten Jahren aus meiner Sicht zugenommen: gerade das Thema Ghosting ist sehr präsent. Handschlagqualität nicht mehr selbstverständlich. Und dann ist da noch der Arbeitsmarkt: 2019 vs. 2026 - das sind zwei Welten. Aber da liegt auch irgendwo der Reiz, denn zu einfach soll es ja nicht sein. Problemlösungskompetenz und Resilienz sollte man jedenfalls mitbringen.

Was macht dein Team aus?

Ich kenne mittlerweile fast alle Teams – und genau das schätze ich sehr. Am Standort in Linz erlebe ich den Umgang als offen, unkompliziert und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Mein Wechsel von Wien nach Linz war für mich eine durchwegs positive Erfahrung. Auch das Team in Wien hat mich in meinen Anfängen sehr unterstützt und mir einen guten Start ermöglicht.

Und die Grazer dürfen natürlich nicht fehlen: Mit ihnen habe ich ein Jahr lang hybrid zusammengearbeitet – eine Zeit, an die ich gerne zurückdenke.

Warum passt Schulmeister als Arbeitgeber zu dir?

Neben den bereits genannten Punkten ist vor allem Flexibilität bezüglich Arbeitszeiten ein Faktor, den ich sehr an Schulmeister schätze. Zudem hat sich meine Lebensphase (Studium, Umzug, etc.) immer wieder mal geändert und da wurde immer Rücksicht genommen und versucht, konstruktive Lösungen zu finden. Deswegen ist Schulmeister der richtige Arbeitgeber für mich – und das seit über 7 Jahren.

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